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36. Tag 2017

36. Tag

Es geht in die Endrunde. Nach dem Frühstück lege ich mich noch etwas hin, es ist Sonntag. Ganz gemütlich packe ich meine Sachen, denn es geht in ein anderes Hotel. Na, die guten Noten kann es vergessen. Zwar sind die Zimmer sauber aber ohne Fenster und Klimaanlage. Die Steckdosen haben Wackelkontakt, so dass das Aufladen der Geräte nicht einwandfrei klappt. Andererseits: für den Preis bekommt man in einigen Herbergen ein Bett im Schlafsaal. Also heißt es „Augen zu und durch“!

Slava bekommt eine email, dass ich abreisebereit bin. Mal sehen ob und wann er antwortet. Ansonsten fahre ich am Donnerstag einfach vor die Verladehalle und stelle das Motorrad da ab. Aber was tun bis dahin?

Ich gehe in die Stadt. Die Dreifaltigkeitskirche wurde prachtvoll von 1996 bis 2004 erbaut und ist eine Mischung verschiedener Baustiele. Mit der goldenen Kuppel ist sie bereits von sehr weit zu sehen. Der Innenraum ist gewaltig. Dadurch, dass alles neu ist, ist diese Kirche auch sehr schön anzusehen. Sie gilt als Symbol der nationalen und religiösen Wiedererstehung Georgiens. Na gut, religiös ist Georgien wiedererstanden. Der Rest kommt eventuell auch noch mal. Die Streitereien um den Armenischen Friedhof, der sich hier befand, hat man ja auch lösen können. Die kleine Armenische Kirche unterhalb ist zwar in den Reiseführern nicht verzeichnet, aber sehr schön restauriert.

Ich lasse es mir gut gehen, an diesem Sonntag. Genüsslich trinke ich ein Bier auf dem Maidan. Früher war hier der zentrale Marktplatz und heute ist es der Verkehrsknotenpunkt im Stadtzentrum. Dabei stöbere ich in einigen Prospekten, die ich unterwegs mitgenommen habe. Gleich buche ich für morgen eine Tagestour. Ist zwar doppelt so teuer wie gestern, aber mal sehen was die anderen Anbieter so drauf haben.

Beim Rückweg lasse ich mich von den Menschen treiben und gelange so durch eine Fußgängerzone entlang der alten Stadtmauer. Eine Erlebnis-Gastronomie nach der anderen muss ich passieren. Ich sehe reiche Russinnen Schischa rauchen und die Männer trinken Bier aus Pokalen. Natürlich gibt es auch „normale“ Menschen, aber die haben wir ja überall und deshalb sind sie nicht erwähnenswert! In unmittelbarer Nähe zu meinem neuen Quartier befindet sich das Puppen-Museum. Ein Künstler hat das Museum von außen gestaltet. Höhepunkt ist ein hoher krummer Glockenturm mit einer riesigen Uhr. Zu jeder vollen Stunde schlägt ein bärtiger Wichtel die Glocke und gleichzeitig ziehen unter ihm seine Kollegen im Zuge entlang.

Ich bin relativ zeitig im Hotel. Die Internetverbindung will nicht auf Anhieb klappen. Nach über einer halben Stunde ist sie aber stabil. Außerdem noch schnell ein paar Fotos durchgesehen und dann ist der Abend auch schon vorbei.

   

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