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Abenteuer 2018-19

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Kurz sind die Nächte in der Nähe des Polarkreises. Bereits um kurz nach 6 Uhr halte ich es im Bett nicht mehr aus. Ich schreibe Berichte und checke emails.

Wieder einmal bewahrheitet sich mein Leitspruch: Alles was du in Russland erwartet kommt komplettanders. Mich deswegen als „Berufspessimisten“ zu bezeichnen bin ich gewohnt. Wir kommen nach dem Frühstück gut weg, checken noch den Luftdruck und wechseln eine H7 BMW Abendlichtbirne. Unerwartet schnell, nach ca.50 km, kommt die Grenze. Petra wird separiert und schlägt sich achtbar. Mit meinem Pass oder Visum gibt es offensichtlich Probleme. Aber nach kurz über eine Stunde sind wir durch, auch weil wir die ersten an diesem kleinen Grenzübergang waren.

Dann fängt etwas an, was ich wahrscheinlich erst in einem Jahr bewerten kann: Garmin führt uns von einer Hauptstraße weg und quer durch die Pampa über ca. 180 km zum Ziel. „Pampa“ heisst: Piste, überwiegend Waschbrett, gut festgefahren und „gehobelt“, aber nach 100 km durch Berge und Sumpf. Die letzten Regenfälle haben ziemlich viel Sand über den Schotter gespült. Selten erreichen wir bei diesen 11 -14 Grad eine Geschwindigkeit von 40km/h, denn Petras Krauser-Koffer flattern wie Flügel im Wind. Nach 80 km ist sie nervlich am Ende und droht zu kollabieren. Da sie sich selbst am besten kennt nehme ich nur wenig Einfluss. Die Situation ist für mich ungewohnt, zumal ich „durchheizen“ würde, voll auf Material fahrend! Tja, mit Frauen erlebt man so einiges!

Für die 180 km „russische Wegstrecke“ benötigen wir 8 Stunden. Da ist es nur eine kleine Entschädigung, dass das Hotel nur 25 € die Nacht kostet und das Abendessen mit Getränken für 2 Personen bei ca.20 Euro liegt.

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Es kann nur besser werden. Für diese 180 km habe ich keine Zeitvorgabe gemacht und das war gut so. Start ist gegen 11 Uhr und weil Petra mir nicht glaubt dass es hier nur eine Straße gibt, gibt sie die Ziel-Koordinaten selbst in mein Navi ein. Nach der üblichen Polizeikontrolle am Ortsausgang erreichen wir auf dem „schlechten Asphalt“ zuerst 40 dann 30 km/h. Ein nicht unerheblicher Teil der Strecke kann nur im Schritttempo befahren werden. Ich sehe zum ersten Mal, dass Bäume aus der Asphaltstraße wachsen. Die wenigen Autos donnern mit über 60 km/h an uns vorbei. Ansonsten das Übliche in dieser Polarregion: blühendes Wollgras, Rentierflechten, Moore und Sümpfe und Bäume, Bäume, Baume. Wir fahren gegen 16 Uhr endlich durch eine Ortschaft und machen eine etwas größere Pause.

Das Hotel liegt 10 km ausserhalb des Ortes. Es macht einen guten Eindruck. Der Wirt ist  sauer, dass ich so große Zimmer nur für jeweils eine Person gebucht habe. Mit mehreren Personen könnte er einen höheren Gewinn machen. Versöhnlich macht er uns ein warmes Abendbrot. Die Getränke hierfür lässt er mit dem Taxi heranschaffen. Es heißt früh zu Bett gehen, denn um 6 Uhr soll der Wecker klingeln. Obwohl der Tag fahrtechnisch nicht allzu anspruchsvoll sondern nur lang war, schlafe ich ruhig ein.

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Es geht zum Archipel GULAG. Aufstehen um 6.00 Uhr, Frühstück und um 7.00 Uhr wartet das Taxi. Das Schiff legt um 8.00 ab, und wir sollen 1 – 1,5 Stunden vorher da sein, aber der Wirt meint dass alles in Ordnung ist. Unsere Voucher werden nicht akzeptiert, wir sollen unsere Karten an Bord bekommen. Es ist verrückt, aber gerade als wir an der Gangway ankommen, werden wir auch schon aufgerufen und an Bord gebeten. Nach uns folgen 200Menschen, die artig vorher da waren und bereits eine Karte besitzen. Ich bin das erste Mal in Russland geschockt: ES FUNKTIONIERT ALLES!

Mach 2 Stunden Fahrtzeit erreichen wir das Kloster. Viel hat sich nicht geändert. Wir schließen uns einer deutschen Reisegruppe an und bekommen so eine kostenlose Führung durch Räume, die wir sonst alleine nicht betreten könnten. Berühmt wurde dieses Kloster durch seine außergewöhnliche Lage, nur 160 km vom Polarkreis entfernt. Schon immer sicherten sich die Mönche den Lebensunterhalt damit, indem sie Gefangene des Zaren beherbergten. Manchmal waren es bis zu 20 Gefangene gleichzeitig. Während der Genosse Lenin nur 1000 Leute hier unterbrachte hat der Genosse Stalin hier 70 000 Menschen gleichzeitig vom Sieg der Guten Sache und des Sozialismus überzeugt. Zahlen darüber, wie viele als überzeugte Kommunisten überlebten, gibt es nicht, denn Volksfeinde müssen vernichtet werden. –gegenwärtig ist man bemüht die Spuren von 70 Jahren Sozialismus oder Kommunismus zu beseitigen und das Kloster in einem akzeptablen Zustand wiederherzustellen.

Petras Weltbild beginnt gerade die ersten Risse zu bekommen, dabei stehen die Höhepunkte noch bevor! Die 2,5 Stunden Passage zusammengepfercht auf einem kleinen schmuddligen Schiff ohne Toilette und Verpflegung mit weiteren 150 Passagieren gibt ihr den Rest und viele Denksportaufgaben über dieses Land.

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Petroglyphen sind Zeichnungen aus der Steinzeit. Es soll auch in Deutschland welche geben. Aber hier bei Belomorsk gehören sie zu den „big five“ von Karelien. Immerhin durchschnittlich 25-30 Touristen kommen täglich zu dieser außergewöhnlichen Sehenswürdigkeit. Vor 2 Jahren war alles überschwemmt, in diesem Jahr ist alles trocken gefallen und wir spazieren auf den Steinzeichnungen umher. Erst 1926 wurden diese ca. 2000 Darstellungen aus der Zeit von 6000 bis 5000 v.u.Z. zufällig entdeckt.

Anschließend ca. 350 km „Autobahn“. Der Verkehr wird dichter und die Temperaturen höher. Gegen 16 Uhr erreicht das Thermometer die 30 Grad und wir haben noch 180 km vor uns. Die Überholvorgänge werden immer schwieriger weil wir das erste Mal in Russland Gegenverkehr haben. Irgendwann erreichen wir das Hotel. Eigentlich wollte ich nie wieder in dieses Hotel, aber das ist eine andere Geschichte. Stattdessen stelle ich fest, dass mein linker Stoßdämpfer seit dem Morgen massiv an Öl verliert. Hoffentlich hält er bis Petersburg (2 Tagesreisen) durch!

Abenteuer 2018-19

Wir treffen uns um 10.00 Uhr zum Brunch in unserem Hotel. Hotels mit russischem Standard haben einen Küchenraum, in dem ein paar Stühle und Tische stehen, wo man sich seinen Tee zum Frühstück kochen kann und sich sein Frühstück bereiten kann. So etwas gibt es in unserem Hotel, denn bei Preisen von ca. 60-100 Euro pro Nacht und Zimmer kann man kein Frühstücksbuffet verlangen! Neben dem Hotel ist ein 24-Stunden-Geschäft, in dem es alles gibt, was man für ein gutes Frühstück benötigt. Während wir noch über die Erlebnisse der letzten Nacht diskutieren läuft das russische Fernsehen. Bereit seit dem frühen Morgen dreht sich alles um den Feiertag der russischen Seekriegsflotte. Hier in Petersburg, dem Sitz der Marineleitung wird Herr Putin erwartet. Pünktlich auf die Sekunde besteigt er sein Boot und begrüßt alle Einheiten nacheinander. Allein dieses Zeremoniell dauert gefühlt eine halbe Stunde. Als er seine Ansprache beginnt, packe ich meine Sachen. Am frühen Nachmittag steigt der Flieger. Tatsächlich ist es höchste Zeit, denn rückblickend habe ich nur eine halbe Stunde Wartezeit auf dem Flugplatz gehabt. 1,5 Stunden benötigen die Kontrollen, das Check-in und das Boarding.

Obwohl ich Aeroflot gebucht habe werden wir mit der Billig-Airline „Rossya“ befördert. Die Sitzreihen sind sehr eng und die Verpflegung mager. Ich habe einen Platz zum Gang hin und schmökere in einem alten Buch aus der Stalin-Zeit über Psychologie. Manchmal muss ich bei einigen Textpassagen lachen.

In Hamburg bin ich im gewohntem Deutschland. Der Zugang zur S-Bahn ist nicht ausgeschildert, einen Schalter zum Kauf von Tickets gibt es nicht, auf dem Hauptbahnhof muss ich mich ein eine Schlange von 20 Menschen anstellen, der Zug nach Lübeck fährt nur alle Stunde und ist gerade weg, Bauarbeiten an den Gleisen bringen den Fahrplan für die Fernzüge durcheinander. In Lübeck habe ich die Nase voll und nehme ein Taxi. Wer weiß, wie lange ich sonst auf den Bus hätte warten müssen. Dadurch bekomme ich mit, dass wir ja Sonntag-Nachmittag haben. Die Stadt ist nahezu menschenleer. Nur einige Touristen schlendern an den Sehenswürdigkeiten vorbei und der Autoverkehr hält sich in Grenzen. Endlich wieder in Deutschland!

Fazit? Fazit!

Ich wollte nicht viel machen, auf dieser Reise. Ich wollte meine Großcousins Paul und Rita aus Kanada sowie Siegfried, Martin und Uwe aus Deutschland besser kennenlernen. Unsere Großeltern waren Geschwister. Unsre Großeltern lebten über Generationen als freie Deutsche in einem Brennpunkt der europäischen Geschichte, mit allen Konsequenzen wie Deportation, Repression und Unterdrückung aber auch mit bescheidenem Wohlstand als ethnische Minderheit. Wir konnten auf unserer Reise einen Eindruck gewinnen, wie weltoffen und freundlich das Land ist, in dem unsere Vorfahren die meiste Zeit lebten. Wir konnten sehen, dass es so anders ist, als es die Medien darstellen oder es in den Köpfen der meisten unserer Mitmenschen vorhanden ist. Wir hatten Spaß und haben weitere entfernte Verwandte kennengelernt. Es war es wert, diese Reise zu machen.

Abenteuer 2018-19

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Irgendwie herrscht immer Chaos! Statt am Vortag zu packen montiere ich mit Joachim noch bis 23.00 Uhr an der Heizung herum. Am nächsten Tag soll es auf Tour gehen. Aber vorher gilt es am Abreisetag einen Geburtstag in Rendsburg zu feiern - ist ja gleich um die Ecke. Bei der Rückkehr vom Brunch warten schon die Straßenbewohner, denn unser jährliches Straßenfest hat bereits begonnen. Gegen 21.00 halte ich es nicht mehr aus und verabschiede mich. Eine Stunde später bin ich an der Fähre nach Helsinki. Pünktlich zum einschiffen trifft Petra ein. Eigentlich wollte sie noch später kommen – denn die Fähre legt erst in 3 Stunden ab. Aber bereits um kurz nach Mitternacht ist Nachtruhe für uns angesagt.

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See-Tage sind erholsam. Erst gegen 10 Uhr gehen wir zum Frühstück. Überwiegend Familien mit Kindern haben diese Überfahrt an einem Sonntag nach Finnland gebucht. Ich erwische, auch weil das Schiff nicht ausgebucht ist, einen idealen Arbeitsplatz mit Blick auf die Ostsee. Während ich einen Artikel über die letzte Charity-Aktion in Omsk schreibe und meine Sachen sortiere, ruht sich Petra aus. Muss ja auch sein! Die inneren Uhren werden runter gefahren! Sehr schnell ist es Nachmittag und Zeit für einen Bummel über das Schiff. Zum Glück habe ich mir kein Buch mitgenommen, denn Petra erzählt viel. Beim Abendessen muss ich aufpassen, denn es gibt ein sehr gutes Buffet-Essen. Da kann man schon mal etwas zu viel auf seinem Teller haben. Ein Spaziergang auf dem Deck rundet den Tag ab. Wir genießen den Sonnenuntergang! Weil die Seeluft so müde macht gehen wir zeitig zu Bett.

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Beim Ausziehen der Stiefel stelle ich fest, dass ich Schwimmhäute zwischen den Zehen habe. Während der 10 Stunden Fahrt hat es die Hälfte der Zeit in Strömen geregnet. Na gut, in der anderen Hälfte der Zeit wechselten sich Schauer mit Sonnenschein ab. Ich hätte nie geglaubt, wie  warm 17 Grad sein können. In den Regengebieten betrug die Temperatur nämlich nur 11 Grad. Zur gleichen Zeit herrschen in Deutschland Temperaturen von deutlich über 30 Grad. Aber was ist schon ein Temperatursturz von 20 Grad wenn man das Abenteuer sucht!

Das Hotel ist etwas teurerer aber entspricht Petras Vorstellungen. Dabei hat sie nur einen oberflächlichen Eindruck gewinnen können. Die ganze Schönheit des Hotels hier im Nationalparkzentrum erschließt sich erst beim Rundgang um das Gebäude. Die Seenlandschaft, der Wald, ein Boot oder ein großes Tipi, all das ist sehr authentisch. Das Hotel selbst ist sehr verwinkelt und man kann die einzelnen Gänge und Ecken des Hotels „erobern“. Nach unserer Ankunft um 20 Uhr steht uns allerdings nur der Sinn nach einer warmen Dusche und warmes Essen. Es gibt Fisch, denn wir sind in Mittelfinnland, genauer in Karelien. Der Ort Kuhmo ist das Zentrum der Kalevala, das ist hier genauso wie Mozart für die Österreicher, Wagner für die Deutschen und Tschaikowski für die Russen. Also uninteressant, denn man kennt es nicht.

Völlig kugelrund gefuttert und voller Fahr-Erlebnisse im Kopf geht dieser Tag zu Ende in der Hoffnung, dass es demnächst besseres Wetter gibt.

Abenteuer 2018-19

Aufstehen! Siegfried hat es eilig. Treffen in der Teeküche und schwatzen. Raus in die Stadt. Unterwegs beim Bäcker anhalten und frühstücken.

Der Bäcker-Laden ist nur 1/2 so groß wie bei uns. Ich prüfe das Mischbrot (ich habe mehrfach für einige Wochen in einer Bäckerei gearbeitet) und befinde: Die Oberfläche des Brotes ist nicht ganz kross, aber es ist bestimmt in der Nacht gebacken worden. Es ist ein Bäckerbrot, das heißt dass eine Mischung mit Natursauerteig verwandt wurde, aber es ist traditionell von Hand gewirkt worden. Alles wird mir so bestätigt.

Das Treffen am Pier in der Innenstadt gestaltet sich relativ einfach. Die Mädels, die ja woanders schlafen, sind vor uns da. Die Fahrt mit der „Raketa“ wird von allen als angenehm und normal empfunden. Dabei rasen diese Boote mit mehr als 30 Knoten, das sind ca. 60 km/h, über das Wasser. So können wir schon nach ca. ½ Stunde Peterhof erreichen. Es ist erstaunlich, wie viele Menschen diese Möglichkeit nutzen und hier am Sonnabend den Park mit seinen Schönheiten genießen. Weil Peter I nicht Versailles nachbauen konnte, hatte er die Idee für einen Park, den es so in Europa kein zweites Mal gibt. Er ist zwar nur 15 ha groß, aber dafür besitzt er tausende Springbrunnen in allen möglichen Formen und Varianten. Da dieser Park nach seiner Zerstörung im zweiten Weltkrieg erst seit kurzem wieder vollständig aufgebaut ist, sind alle Denkmäler und Fontänen in einem hervorragenden Zustand und ein Touristenmagnet. Man kann den Park auch mit ein Golfplatz-Mobil durchfahren und hat alle wesentlichen Informationen innerhalb einer Stunde auf Russisch erhalten.

Es ist ein schöner und erholsamer Tag. Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen auch ein kühles Blondes in einer Gaststätte einzunehmen. Am frühen Nachmittag verlassen wir den Park. Inzwischen hat sich die Stadt noch mehr belebt. Am frühen Sonnabend-Nachmittag herrscht ein Geschiebe und Gedränge auf den Straßen wir zur besten Rush-Hour. Es der Tag der Seekriegsflotte und St. Petersburg als Geburtsort der russischen Flotte feiert diesen Tag besonders intensiv. Mein Vorschlag, das deutsche Restaurant „Tschaika“ zu besuchen geht fehl. Das erste und Restaurant ist schon eine Weile geschlossen. Aber nebenan im „Eurasia“ bekommen wir feine georgisch-armenische Speisen.

Dann wir müssen uns ausruhen! Daria hat Karten für eine nächtliche Bootstour gekauft. Kurz vor Mitternacht treffen wir uns wieder. Es geht auf ein nicht ganz neues Motorboot und wir 7 Personen sind die einzigen Gäste auf diesem recht großen Schiff. Hinzu kommt eine Stadtführerin, die uns die ganzen Gebäude erklärt. Es ist um kurz nach Mitternacht mindestens genauso viel Verkehr auf den Kanälen, wie sonst am Tage. Eine ausgelassene Stimmung herrscht auf allen Booten, die teilweise sehr voll sind. Es wird vorausschauend gefahren, aber auch mäßig gedrängelt. Der Grund ist klar, als wir auf einem Haupt-Arm der Newa sind. Neben den ganzen Kriegsschiffen für die morgige Parade wimmelt es von Booten aller Klassen wie in einem Bienenschwarm. Nur schwer gelingt es unserem Bootsführer sein Gefährt so zu parken, dass andere nicht zu sehr behindert. Mit großem Jubel wird die Öffnung der illuminierten Brücken begrüßt. Selten habe ich so viele Menschen jubelnd und fröhlich zu so später Stunde gesehen. Zusammen mit den anderen Booten sehen wir noch der Öffnung einer anderen Brücke zu und lassen uns dann nach Hause chauffieren. Auch ohne den Sekt aus Plaste-Bechern steht für alle fest: Dies war der Höhepunkt unserer Reise! Hier haben wir ein Erlebnis ersten Ranges genießen können.

   

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