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6. Tag

Eigentlich sollte es ein Ruhetag sein, aber inzwischen merke ich, dass ich alt werde. Der lockere Turn-around ist doch nicht so einfach gewesen. Sogar der rechte Ellenbogen tut weh vom Gas geben. Tinnitus vom hoch-und-runter-fahren und Rückenschmerzen von den Schlaglöchern. Ja, ich bin IHN gefahren, Den Transalpina (https://www.bike-on-tour.com/unterwegs/empfehlenswerte-stra%C3%9Fen-p%C3%A4sse-etc/rum%C3%A4nien/) , DAS MUSS für jeden Motorradfahrer. Leider war von Süden kommend bereits nach 50 km Passstraße Schluss – Strassensperrung wegen Schneefall gestern. Dabei waren diese 50 km der schönere und anspruchsvollere Teil des Passes, auch wenn das Highlight, der Gipfel mit 2000 m, fehlt.  Zurück bis auf Start und dann durch den Nationalpark nach Petrosani. Die „Abkürzung“ zum Pass von dort aus soll“Bad Road“ sein, sagt der Ire, dem ich begegne. Na, ich bin schon schlechtere Straßen gefahren. Dafür ist die Talfahrt aus 1800 m höhe eher langweilig. Die Strasse ist super ausgebaut auch ein die Rumänen nicht fahren können. Sie fahren zwar schnell, benutzen aber grundsätzlich beide Fahrspuren. Tja, es mögen heute gute 400 km gewesen sein.

Ich finde eine gute Pension, auch wenn sie unverschämte 24 Euro kostet. Dafür spricht man deutsch und das Motorrad steht auf dem Hof und mit mir sind zwei weitere Biker anwesend. Ich gehe noch einmal kurz in die City und bin erstaunt, wie voll das ist. Tja, der Tourismus hat langsam wieder angefangen, besonders hier in Hermannstadt. 

 

 

 

 

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Egon Milbrod