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Die 4 Stunden Schlaf waren belebend. Herbert und lea sind etwas älter und ehemalige Lehrer. Sie sprechen ein langsames Englisch und die Verständigung ist gut. Wir fahren am Airport vorbei und klären Einzelheiten mit dem Gepäck. Dann geht es raus zur Vorbereitung der Geburtstagsparty. Es ist eine townhall, also eine Wiese mit einem alten ehemaligen einklassen-Schulhaus, 100 km von Edmonton. Schnell fahren wir noch in den nächsten Ort, 10 km entfernt. Er sieht genauso aus wie in den Filmen: school-House, Church-House, ………

In einem 1 Dollar-Laden kaufe ich Unterwäsche und ein Hemd. Die 160 Dollar, die mir die Gesellschaft zugesteht, schöpfe ich bei weitem nicht aus. 

Langsam erfolgt die Anreise. Bis gegen Abend kommen noch 5 Wohnmobile dazu und Zelte aller Größen schiessen wie Pilze aus dem Boden. Es ist halt ein Familientreffen. Der Jubilar hat 3 Kinder in meinem Alter, mindestens 15 Enkelkinder und einen Haufen Urenkel. Der jüngste Enkel ist 51. Natürlich ist nur ein kleiner Teil da, aber das macht den Platz zu einem erlebnisraum. Am Lagerfeuer wird sich bekannt gemacht. Gegen 22 Uhr versuche ich meine erste wirkliche Nacht in Kanada zu erleben. Leider lasse ich das Fenster im Wohnmobil auf, so dass es im Alkoven nicht so gemütlich warm wird.